Die Gabel die rostet

  • fett drauf und gummistopfen wieder aufstecken. das ist kein edelstahtteil und wenn in dem spalt zwischen metall und gummi feuchtigkeit verbleibt, rostet´s halt.

  • Hallo


    Habe auch an der selben Stelle den bösen Rost gefunden leider :cursing: . Ich haben einfach wie es geht entrostet und eingefettet,weil ich glaube es ist ein krankheit von Yamaha dort zu rosten. Deswegen zu Händler fahren hm was würde er denn machen austauschen wenn es Yamaha zahlt und ich glaube es würde genau an der selben stelle wieder anfangen zu rosten leider. Deswegen habe ich es selber gemacht entrostet und richtig eingefettet. :thumbsup: . Aber du kannst ja mal versuchen zum Händler zu fahren mal sehen was er dazu sagt. Und kannst es ja mal berichten was er dazu sagt.Weil ich habe am 5,10 einen Termin beim Händler weil die 20.000 Inspektion machen muß. ^^ .


    Alex :award1:

  • aaaallllsooo.. Rost ist keine Kranheit ( zumindest ist noch nicht als Krankeit anerkannt 8) )


    da wo Feuchtigkeit ist - ist auch Rost - das ist völlig normal ..


    Also, einfetten (einsprühen mit Rostlöser und anschliessend einfetten ) und gut ist !


    ( auch die anderen Kappen kontrolieren und die Lenker-Enden !)

  • Was nehmt ihr den so an Fett??


    Ich habe nur S100 Ketten Spray und WD40.
    Ich wollte jetzt eh noch einmal ein bisschen einkaufen, aber nicht unbedingt 5 Sorten Fett holen!


    Was könnt ihr so als schmiertechnische Grundausstattung empfehlen?

  • wälzlagerfett (LKL und radlager, haupt- und seitenständerachsen), kupferpaste für schrauben, die ich wieder aufbekommen will, wo sonst der rost dran nagt. dann hab ich noch ein silikonspray für´s zündschloß und zum gelegentlichen schmieren des kupplungszuges.

  • Holla.
    Das erinnert mich doch ganz stark an ein defektes Lenkkopflager.
    War seinerzeit ein sehr weit verbreiteter Fehler bei der FZ6 und der MT03. Beide hatten den gleichen Vorbau.
    Böse Zungen behaupteten damals, Yamaha hätte wohl teilweise die Lager trocken zusammengebaut bzw. einen Dichtring falsch herum eingebaut.
    Während der Garantie/Gewährleistung auf alle Fälle in die Werkstatt damit. Vorher selbst kontrollieren ob das LKL Spiel hat.
    Im Endeffekt hatte das bei den FZen und MTen zur Folge, das man besser ein Wälzlager statt des billigen Kugellagers einbaute. Leute die das taten hatten hinterher keine Probleme mehr.
    Wichtig:
    Mit einem defekten LKL ist nicht zu spaßen.
    An alles Betroffenen:
    Achtet mal darauf ob sich das Mopped etl. nicht mehr ganz so gut in die Kurven bringen lässt und ob es die Spur nicht mehr so gut hält. Evtl. macht sich im fortgeschrittenen Stadium auch schon ein leichtes Klockern im Vorbau bemerkbar. Beim sachten bremsen.
    LKL testen ist ganz einfach:
    Vor dem Mopped bücken, beide Hände unten an die Standrohre, das Mopped vorne anheben und die Gabel zu sich ziehen und wieder von sich wegdrücken. Hört/fühlt man so ein Klock-Geräusch in den Fingern würd ich genauer reinschauen (lassen).
    Was auch geht ist draufsetzen, Bremse ziehen und vor und zurück wippen, mit der linken Hand die große Lenkkopfschraube umfassen (Daumen u. Zeigefinger sollten reichen) und fühlen ob da irgendwo Spiel ist. Und nicht abwimmeln lassen in der Werkstatt, das ist ein bekannter Fehler bei Yamaha und es würde mich nicht wundern, wenn sie ihn als noch produzieren.


    Übrigens:
    Kegelrollenlager gibts bei Louis z.B., die kosten etwa 40 € und damit ein Viertel des original Yamaha Preises. Der Einbau ist nicht so schwer wenn man ein paar Tricks nutzt.


    Ich hioffe euch allen bleibt diese Prozedur erspart und das ich was helfen konnte.

  • Und was das Fett angeht:
    WD40 ist kein Fett und wirkt auch eher fettlösend.
    Yamaha verwendet laut Werkstatthandbüchern normalerweise wenn mich nicht alles täuscht größtenteils Lithiumseifenfett. Z.B. für Schwingenlager, Radlager etc. Ich hab das dann auch für das LKL verwendet. Bisher vollkommen problemlos seit etwa 80.000 km.

  • WD40 ist kein Fett und wirkt auch eher fettlösend.
    Yamaha verwendet laut Werkstatthandbüchern normalerweise wenn mich nicht alles täuscht größtenteils Lithiumseifenfett.

    Das ist mir schon klar!
    Ich wollte mit "ich habe nur WD40 und Kettenspray" nur sagen, dass ich nichts da habe. ;)


    Ich werde mir wohl einfach das hier holen.


    Liqui Moly Langzeitfett + MoS2 Klein
    Liqui Moly Langzeitfett + MoS2 Groß


    Ist vll. übertrieben, aber ich denke mal ich werde damit etwas länger auskommen ;)

  • das ist kein defektes Lenkkopflager Bibi.


    ich wette das 9 von 10 XJ6 besitzer genau an dieser Stelle Rost haben.
    Wie schon wbdz14 sagte: "fett drauf und gummistopfen wieder aufstecken. das ist kein edelstahtteil und wenn in dem spalt zwischen metall und gummi feuchtigkeit verbleibt, rostet´s halt....."


    Der gummi-propfen hat unten die form eines tellers/Scheibe und genau da sammelt sich das Wasser - daher diese Rostflecken.


    Am besten das Lager und den Gummistopfen mit Lagerfett einfetten


    ich verwende spezial Fett - hat mir mein Kumpel aus dem Bergbau mitgebracht -> "HIGH LUB SW 2 Spezialfett für Wälz-, Gleitlager und Seile, höchste Beständigkeit auch gegen aggressive Wässer" ... (ich verwende es natürlich nur deshalb, weil ich es einfach da habe und nicht kaufen brauche)

  • WhitePearl:
    Ich habe auch nicht gesagt, dass es ein defektes LKL ist. Ich habe lediglich gesagt, dass mich die Erscheinungsform ganz stark daran erinnert. Bei den betroffenen FZen hat es auch erst ganz harmlos mit einem Rostflecken an der Stelle angefangen. Irgendwann haben Leute ihre Moppeds gewaschen, sind ein paar Meter gefahren und dann hat der Fahrtwind so Flugrostflecken auf Tank und Rahmen hinterlassen.
    Wie gesagt: Aus Sicherheitsgründen ist es auf alle Fälle einen gründlichen Blick wert.


    Wenn nur der Gummi daran Schuld wäre, dann könnte man ihn doch auch weglassen oder ?
    Welches Lager willst Du denn außer dem Gummistopfen noch einfetten ?

  • die Gummikappe schüzt nur vor Spritzwasser (wobei sie hier eher schützt vor dem Abfliessen des schon vorhandenen Wassers ;) ) und Schmutz... der Eine oder Andere hat sie schon längst verloren und noch nicht mal bemerkt das er ohne Abdeckung die Striche zieht....


    ich würde sowohl die Gummikappe wie auch das verrostete Schaftrohr (auch von innen ) einfetten...

  • Bei den FZen gab es Leute die das gemacht hatten.
    Das Wasser stand dann noch besser da drin und konnte durch den Kappilareffekt schön nach oben kriechen.


    Das wär ja vielleicht mal ne Maßnahme für alle hier:
    Kuckt alle mal nach ob ihr auch so Rosterscheinungen oder Rostschlieren in der Nähe des LKL habt und postet mal hier.

  • Warum nimmst Du nicht einfach das Lithiumseifenfett so wie Yamaha es vorschlägt ?

    @Bibi:
    Was denkst du was Li-12-Hydroxystearat
    ist?

    Wiki sagts dir: "Lithium 12-hydroxystearate is a variety of lithium soap and an important component of many lubricating greases."


    Es ist halt nur noch mit Additiven versetzt, wie jedes andere Fett auch nur das hier z.B. noch MoS2 enthalten ist.


    Und da du nachgesehen hast was Yamaha empfihlt, weist du ja auch, dass es von Yamalube kein Lithiumseifenfett gibt und die auch kein anderes Produkt explizit empfehlen.


    Was uns wieder zu dem Punkt bringt, dass wir uns selbst für irgendeines entscheiden müssen ;)

  • s0d:
    Tja, das wusste ich ausnahmsweise mal nicht, dass einige dieser Fette auf Lithiumseife basieren und das MOS Zeug nur additiv ist.
    Wieder was gelernt, Dankeschön.
    Und nicht lachen jetzt, ich hab die gleiche Tube LiquiMoly im Keller stehen. Ich hatte das mal gekauft als mein Lithiumseifenfett alle war. Asche auf mein Haupt, frau wird älter. :-/

  • In erster Linie dürfte sich dieser Effekt bei den Regenfahrern und der Hochdruckreinigerfraktion bemerkbar machen.


    Einfach mal im Hinterkopf behalten. :-)