Ölwechsel, welches Öl

  • Moin Leute,

    letztes Jahr habe ich den ersten Ölwechsel gemacht mit Motul 5100 4T 10W-40 und neuen Filter.

    4 Liter kosten aber gerade 52€ =O

    Lohnt es sich auf ein günstigeres umzusteigen ?

    Ich mache jedes Jahr einen Wechsel mit Filter, also das Öl muss keine 10 tkm bei mir halten.

  • Meine persönliche Meinung:

    Im Grunde ist es völlig egal, welches Öl du nimmst, solange es den Herstellervorgaben entspricht.


    Einzig, wenn deine XJ bisher nur mit Mineralischem gefahren wurde, wird empfohlen, dabei zu bleiben. Da das Motul 5100 aber teilsynthetisch ist, spielt das für dich keine Rolle.


    Ich habe meiner dieses Jahr Castrol Power 1 10W-40 gegeben.

  • Bei Rabattaktionen bei den Großen 2 oder mittels Preissuchmaschine gibt's das 5100 auch für um die 30€


    Hab jahrelang das louis Procycle teilsynthetisch genutzt und bin auf das Motul 5000 vor 2 Jahren umgestiegen. Gab es bei Louis letzte Woche für 29€ 4L. Subjektiv bilde ich mir ein dasse damit etwas geschmeidiger schaltet. Objektiv keine Ahnung obs stimmt.


    Wichtig ist nur das die Spezifikationen erfüllt sind und nicht von mineralisch auf Vollsynthetisches gewechselt wird.

  • Letztes Jahr vor Kauf hat der ausliefernde Händler eine Inspektion mit Ölwechsel durchgeführt. Ich weiß aber nicht welches Öl. Aber es ist eine Yamaha-und Suzuki Vertrags Werkstatt, also gehe ich schon von Markenöl aus.

    Diesen Frühjahr habe ich dann selber einen Ölwechsel gemacht mit Procycle 10W40 und ich meine die Maschine schaltet sich jetzt weicher als mit dem Werkstatt Öl. Das Einkuppeln ist jetzt irgendwie weicher und flüssiger.

  • Letztes Jahr vor Kauf hat der ausliefernde Händler eine Inspektion mit Ölwechsel durchgeführt. Ich weiß aber nicht welches Öl. Aber es ist eine Yamaha-und Suzuki Vertrags Werkstatt, also gehe ich schon von Markenöl aus.

    Nur weil die Werkstatt jetzt viel für das Öl verlangt würde ich nicht unbedingt davon ausgehen es ist hochwertiges Markenöl. Es muss ja nur die Spezifikationen erfüllen...

  • Jupp. Bei der Vertragswerkstatt ist's eben eine Mischkalkulation. Die Kaufen das Öl ja auch nicht superteuer ein damit sie den Preis dann weitergeben müssen. ;)


    Man kann auch das eigene Öl mitbringen - es muss nur die Vorgaben erfüllen. Die Garantie bleibt dann bestehen, die Altölentsorgung wird aber trotzdem angerechnet (zwischen 1 und 5 Euro pro 5 Liter sind meine Erfahrung).


    Grüße, Martin

  • Gut. Wie rechtfertigt die Werkstatt denn den hohen Preis für das Öl?


    Wenn die Werkstatt lose Tankware bezieht, dürfte der Einkaufspreis bei max 3€ der Liter liegen. Dem Kunden werden dann beim Verkauf aber gut und gerne 15€ 9der mehr pro Liter aus der Tasche gezogen. Das ist das fünffache. Ich bin ja dafür, dass die Werkstätten Geld verdienen und auch dafür den Handel vor Ort zu unterstützen wenn es Etwas mehr kostet. Aber ich zahle deswegen nicht ein vielfaches der Online Preise.


    Gut streng genommen ist der Vergleich mit den Getränken ins Gasthaus mitbringen nicht so verkehrt. Aber 8ch denke nicht dass die Gastronomie die Flasche Cola für 2ct einkauft und für 2,50€ verkauft. Aber sicher bin ich nicht. Ich weiß nur aus meiner beruflichen Erfahrung im Auto Haus, dass das "gute Longlife Öl" für etwa 3€ pro Liter eingekauft und für knapp 20€ verkauft wurde. Wenn ich als normaler Mensch jetzt für 40€ einen 5l Kanister von genau dem selben Öl ganz normal kaufen kann, gibt das schon zu denken.


    Aber ich bin dann so fair und mache den Ölwechsel selbst. Die Werkstatt kann die Dinge tun, die ich selber nicht kann.

  • Ich würde bei einer Yamaha-Werkstatt erwarten dass die nur Yamalube verwenden. Das Zeug ist auch in der freien Wildbahn nicht gerade billig, warum fast jeder, der den Service selber macht, eine andere (günstigere) Marke benutzt. Man kann sich aber fragen, ob Yamalube wirklich besser ist als zB Procycle, wenn doch die Spezifikationen erfüllt werden.

  • Nach dem was ich so gelesen und gehört habe...

    In Vorabsprache ist es für manche Werkstätten ok wenn man noch versiegeltes selbst gekauftes Öl mitbringt. Offene Öle werden überwiegend aus Gewährleistungsgründen garnicht akzeptiert.


    Der Grund warum das Öl, ähnlich wie auch viele andere Ersatzteile in der Werkstatt häufig mehr kosten als wenn ma es selbst kauft ist, die Serviceleistungen werfen durch die immer knapperen Budgetvorgaben der Hersteller und gleichzeitig steigenden Lohnkosten usw kaum noch Gewinn für die Werkstätten ab. Also wird ein Teil in den Materialkosten "versteckt" damit es auf der Rechnung besser aussieht.


    Hab ich ma so gehört. Ob es stimmt kann ich nicht beurteilen.

  • Der Grund warum das Öl, ähnlich wie auch viele andere Ersatzteile in der Werkstatt häufig mehr kosten als wenn ma es selbst kauft ist, die Serviceleistungen werfen durch die immer knapperen Budgetvorgaben der Hersteller und gleichzeitig steigenden Lohnkosten usw kaum noch Gewinn für die Werkstätten ab. Also wird ein Teil in den Materialkosten "versteckt" damit es auf der Rechnung besser aussieht.


    Hab ich ma so gehört. Ob es stimmt kann ich nicht beurteilen.

    Mal von jemandem der sich damit auskennt (wenn fast die ganze Familie im KFZ-Bereich arbeitet lässt sich das nicht vermeiden): es ist immer eine Mischkalkulation. Die Werkstätten sind relativ frei in der Preisgestaltung, werden aber - wenn es eine Vertragswerkstatt ist - zur Abnahme von bestimmten Sorten bzw. Marken gezwungen. Daher können sie dann kein gleichwertiges Öl anbieten. (f


    Wie hoch der Aufschlag ist -> bleibt der Werkstatt überlassen. Aber auch da gibt es offensichtlich Richtlinien. Was klar ist: das Ölfass hinten im Lager hat einen völig anderen Literpreis als das was man im Fachhandel im Regal oder eben online kaufen kann (wo übrigens auch der Handel bestellt - online, die haben keine Pipeline in die Werkstatt ;) ).


    Am Ende ist es jedoch fraglich wie hoch der Gewinn tatsächlich sein darf. Bei Ford hat sich z.B. der Preis für das Öl beim Kundendienst binnen 5 Jahre vervierfacht. Im Regalbeim Fachhandel oder online kostet es noch immer nahezu das Gleiche. Das ist Gewinnmaximierung. Der gesamte Kundendienst kostet statt etwa 650 Euro inzwischen 1100 Euro.


    Man wird jedoch gezwungen dorthin zu gehen, ansonsten ist die Garantie weg. Mein Ford hatte jetzt die "letzte Ölung" mit Zwang, im September endet der Garantiezeitraum.


    Öl hätte man mitbringen können, ich wurde extra danach gefragt. Wischwasser füllen sie nicht auf, das nehmen sie gleich aus dem Katalog raus und vermitteln dem Kunden so, dass er zumindest da nicht abgezockt wird.

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    Aber ich bin dann so fair und mache den Ölwechsel selbst. Die Werkstatt kann die Dinge tun, die ich selber nicht kann.

    Die Werkstatt bekommt die Arbeitszeit gezahlt. Daher stellt das überhaupt kein Problem dar. Die freuen sich darüber wenn sie für Geld arbeiten dürfen. Man braucht da also kein schlechtes Gewissen haben. Mehr noch:


    Mein Reifenhändler wechselt mir gerne die Pneu vom Motorrad. Er darf aber nicht die Räder aus- und einbauen. Weil er nicht die erforderliche Qualifikation hat. Also bekommt er von mir die Räder und Pneu geliefert, berechnet seine Arbeitszeit und die Altreifenentsorgung und gut. Alle sind glücklich.


    Würde ich zu einer Vertragswerkstatt fahren -> gleich mal locker 100-150 Euro mehr für den Radwechsel. Weil der Meister schrauben bzw. kontrollieren muss (zumindest auf dem Papier).

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    ....ich würde nicht mein Öl in die Werkstatt mitbringen, ich nehme mir ja auch nicht meine Getränke ins Gasthaus mit - bin ja kein Schnorrer :wacko:!

    Jeder wie er mag. Das es problemlos möglich ist und von manchen Werkstätten auch begrüßt wird weil die nicht jedes Spezialöl für irgendwelche besonderen Maschinen bevorraten können ist Fakt.


    Und: man merkt das du Österreicher und kein Bayer bist. Ich bringe meine Brotzeit in den Biergarten jedenfalls immer mit! :)


    Grüße, Martin

  • Gut möglich dass die Vertrags Werkstatt Yamalube verwendet. Aber in meinem Fall vielleicht nicht, weil die Händler und Werkstatt für Yamaha, Suzuki, Vespa und Piaggio sind. Ich gehe also eher von einem anderen Öllieferanten aus.


    Ich wollte auch nicht sagen, dass die Werkstatt schlechtes Öl verwendet. Mir war bei der ersten Fahrt nach dem Ölwechsel nur aufgefallen, dass sich die Gänge leichter und weicher schalten lassen. Da ich den Kanister Procycle für knapp 15€ im Abverkauf (Louis stellt die Marke Procycle ein) bekommen habe und das Motorrad damit gut funktioniert, bin ich einfach zufrieden.

  • Beim Öl ist es vergl. wie beim Kaffee.

    Schwarzes Gold.

    Rechne dir mal eine Gewinnspanne beim Kaffee aus.

    Die ist gewaltig und nicht nur das 4 oder 5 fache.

    Und auch wenn es reichlich "Öl-Hersteller" gibt, so kommen die alle aus den gleichen 3-4 Raffenerien als Grundbasis.

    Ich bringe auch kein Öl selber mit.

    Der Händler muss auch leben.