Posts by X_FISH

    Ich musste leider schon bei einigen feststellen, dass sie tagsüber nur mäßig zu sehen sind. Wie ist denn die Schaltung gelöst? Das Rücklicht und Bremslicht ist deaktiviert wenn er blinkt?


    Grüße, Martin

    Meine Tipps/Erfahrungen:


    Rucksack geht - nervt aber bei längeren Tagestetappen (war über 12 Stunden gefahren). Selbst wenn man ihn auf der Sitzbank abstützen kann -> zieht und drückt eben auch noch mit.


    Gepäckrolle ja, aber bitte mit großer Längsöffnung und Tragegriff oder Ösen zum Verzurren. Sie lässt sich dann zwar nicht nach Bedarf kleiner machen (mit Rollverschluss und seitlicher Öffnung geht das bekanntlich), dafür kommt man besser an alles ran wenn man es mal braucht - und kann auch besser bepacken.


    Damit die Gepäckrolle »schön rund« ist und sich besser verzurren lässt -> kleiner Tipp:


    www.600ccm.info - Gepäckrolle »schön rund bepacken«



    »Wer teuer kauft, gibt viel Geld aus - und kauft trotzdem nochmal«. Irgendwie geht das Sprichwort anders? Ja - aber anscheinend nicht bei Motorradgepäck.


    Die Sachen für 40-80 Euro sehen gut aus, wirken robust und wertig verarbeitet. Aber ich kenne so viele, bei denen dann die Reißverschlüsse kaputt gegangen sind, die Tasche doch nicht dicht war oder sich die verklebte (nicht verschweißte) Lasche zum Verzurren gelöst hat...


    Ich habe damals die billigste Rolle von Louis gekauft und gebraucht noch ein paar weitere dazu (Hein Gericke, FLM und Drive von Polo und noch eine teure von Völkl mit Rucksack-Option). Durchgehalten, praktisch und bis heute immer wieder auf dem Motorrad im Einsatz sind die billige von Louis (siehe Bilder im verlinkten Blog-Beitrag) und eine silberne von FLM (Schlauch mit Rollverschluss).


    Hein Gericke war schon bei der ersten Fahrt undicht (gebraucht gekauft, konnte nicht reklamieren), die Drive von Polo war riesig - viel zu riesig, ein klassischer Fehlkauf.


    Die große von Drive ist im Auto okay... Wenn man sich ein KFZ kauft bei dem es hinten reinregnet -> gute Wahl. Ich habe mir also später das passende Fahrzeug zur Gepäckrolle gekauft. :D


    Die Völkl-Variante »Trekkingrucksackgepäckrolle« (trifft es am ehesten) war eine reine Enttäuschung und das teuerste Modell. Der Rollverschluss hat innen einen harten Kunststoff. Dieser ist inzwischen wegen Materialermüdung mehrfach gebrochen (nach ca. 3 Jahren). Daher funktioniert der Rollverschluss jetzt nicht mehr richtig und der Kunststoff sticht durch das wasserdichte Gewebe. Die günstigen Rollen haben einfach Materialaufdopplungen oder -verdreifachungen und das hält dann auch (und ist elastischer).


    Zu groß kaufen ist auch nichts. Wer mehr verstauen kann, der nimmt auch mehr Mist mit. ;)


    Die Louis-Sponsor-Rolle hat 4 Euro (im Angebot) oder 7 Euro (regulär) gekostet. Die etwas größere Alternative ohne Rabatt kostet 20 Euro:


    https://www.louis.de/artikel/l…50-liter-volumen/10024012


    Und: Rokstraps nicht vergessen:


    www.600ccm.info - Gepäckrolle befestigen mit »ROK-Straps«



    Überstehendes Gurtband mit dem ITW Web Dominator sichern:


    www.600ccm.info - Gurtband im Griff: ITW Web Dominator



    Grüße, Martin

    So, mal Sommer-Schönwetteraoutfit bei einer Tagestour (wenn kein Regen angesagt ist):



    Lederkombi: IXS


    Handschuhe; Held Sambia. Weil schön luftig und trotzdem gut geschützt.

    https://www.600ccm.info/1/1808…d_Sambia_Sommerhandschuhe


    Alternativprogramm: mehrtägige Tour mit Regenwahrscheinlichkeit:



    Kombi: Polo Mohawk (gibt es nicht mehr neu, aber Nachfolgemodelle)


    https://www.600ccm.info/1/1804…_Mohawk_MVS-1_Version_2.0


    Handschuhe: Polo Mohawk


    https://www.600ccm.info/1/1904…_LederTextilhandschuh_1.0


    Stiefel: entweder was von Daytona oder aktuell die Sidi Adventure. Gelegentlich auch MX-Stiefel. Sind auf längeren Autobahnstrecken angenehm weil man sich mit dem Schienbein auf dem Schutz auflehnen kann. Entspannt die Beinmuskulatur deutlich. Die sind dafür a) nicht wasserdicht und b) zum Laufen recht unbequem.


    Grüße, Martin

    Der Grund warum das Öl, ähnlich wie auch viele andere Ersatzteile in der Werkstatt häufig mehr kosten als wenn ma es selbst kauft ist, die Serviceleistungen werfen durch die immer knapperen Budgetvorgaben der Hersteller und gleichzeitig steigenden Lohnkosten usw kaum noch Gewinn für die Werkstätten ab. Also wird ein Teil in den Materialkosten "versteckt" damit es auf der Rechnung besser aussieht.


    Hab ich ma so gehört. Ob es stimmt kann ich nicht beurteilen.

    Mal von jemandem der sich damit auskennt (wenn fast die ganze Familie im KFZ-Bereich arbeitet lässt sich das nicht vermeiden): es ist immer eine Mischkalkulation. Die Werkstätten sind relativ frei in der Preisgestaltung, werden aber - wenn es eine Vertragswerkstatt ist - zur Abnahme von bestimmten Sorten bzw. Marken gezwungen. Daher können sie dann kein gleichwertiges Öl anbieten. (f


    Wie hoch der Aufschlag ist -> bleibt der Werkstatt überlassen. Aber auch da gibt es offensichtlich Richtlinien. Was klar ist: das Ölfass hinten im Lager hat einen völig anderen Literpreis als das was man im Fachhandel im Regal oder eben online kaufen kann (wo übrigens auch der Handel bestellt - online, die haben keine Pipeline in die Werkstatt ;) ).


    Am Ende ist es jedoch fraglich wie hoch der Gewinn tatsächlich sein darf. Bei Ford hat sich z.B. der Preis für das Öl beim Kundendienst binnen 5 Jahre vervierfacht. Im Regalbeim Fachhandel oder online kostet es noch immer nahezu das Gleiche. Das ist Gewinnmaximierung. Der gesamte Kundendienst kostet statt etwa 650 Euro inzwischen 1100 Euro.


    Man wird jedoch gezwungen dorthin zu gehen, ansonsten ist die Garantie weg. Mein Ford hatte jetzt die "letzte Ölung" mit Zwang, im September endet der Garantiezeitraum.


    Öl hätte man mitbringen können, ich wurde extra danach gefragt. Wischwasser füllen sie nicht auf, das nehmen sie gleich aus dem Katalog raus und vermitteln dem Kunden so, dass er zumindest da nicht abgezockt wird.

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    Aber ich bin dann so fair und mache den Ölwechsel selbst. Die Werkstatt kann die Dinge tun, die ich selber nicht kann.

    Die Werkstatt bekommt die Arbeitszeit gezahlt. Daher stellt das überhaupt kein Problem dar. Die freuen sich darüber wenn sie für Geld arbeiten dürfen. Man braucht da also kein schlechtes Gewissen haben. Mehr noch:


    Mein Reifenhändler wechselt mir gerne die Pneu vom Motorrad. Er darf aber nicht die Räder aus- und einbauen. Weil er nicht die erforderliche Qualifikation hat. Also bekommt er von mir die Räder und Pneu geliefert, berechnet seine Arbeitszeit und die Altreifenentsorgung und gut. Alle sind glücklich.


    Würde ich zu einer Vertragswerkstatt fahren -> gleich mal locker 100-150 Euro mehr für den Radwechsel. Weil der Meister schrauben bzw. kontrollieren muss (zumindest auf dem Papier).

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    ....ich würde nicht mein Öl in die Werkstatt mitbringen, ich nehme mir ja auch nicht meine Getränke ins Gasthaus mit - bin ja kein Schnorrer :wacko:!

    Jeder wie er mag. Das es problemlos möglich ist und von manchen Werkstätten auch begrüßt wird weil die nicht jedes Spezialöl für irgendwelche besonderen Maschinen bevorraten können ist Fakt.


    Und: man merkt das du Österreicher und kein Bayer bist. Ich bringe meine Brotzeit in den Biergarten jedenfalls immer mit! :)


    Grüße, Martin

    Jupp. Bei der Vertragswerkstatt ist's eben eine Mischkalkulation. Die Kaufen das Öl ja auch nicht superteuer ein damit sie den Preis dann weitergeben müssen. ;)


    Man kann auch das eigene Öl mitbringen - es muss nur die Vorgaben erfüllen. Die Garantie bleibt dann bestehen, die Altölentsorgung wird aber trotzdem angerechnet (zwischen 1 und 5 Euro pro 5 Liter sind meine Erfahrung).


    Grüße, Martin

    Schwachpunkte sind immer die Spiegel und die Lenkerenden. Da schabt die Plane bei Wind und Wetter immer wieder drüber. Daher die Idee mit den Schwammtüchern. Aber: da war die Plane auch schon nicht mehr neu. Bewährt hatte sie sich bereits, daher war mir das dann egal und zurückgeben schied sowieso aus. Auch wenn Louis da immer sehr kulant ist.


    Vielleicht machen sie ja irgendwann mal was aus Polyester mit Ripstop-Webung als Material. Das würde dann wenigstens halten. Innendrin müsste dann aber irgendetwas weiches sein (Schwammtücher? :D ).


    Grüße, Martin

    .....ob man im Sommer wirklich ne Plane braucht ist Ansichtssache, [...]

    Ich bin für eine Plane. Blütenstaub, Vogelkot oder wie gerade aktuell Saharasand wären drei Argumente für die Plane.


    220316_05.jpg




    Klebriger Blütenstaub in Verbindung Dreck von einer Baustelle (Hausbau mit Erdarbeiten - die LKWs sind täglich dutzendfach an der Yamaha vorbeigefahren) sind auf den unteren beiden Bildern zu bestaunen.


    @Schnicks:


    Meine Erfahrungen über die Jahre: nichts hält ewig. Langlebig war bislang die teure Lösung von Louis (3-lagiges Laminat). Aber auch die wurde an den Spiegeln (welche rund sind) bei mir durchgescheuert. Wenn es also windig ist -> wird es immer kaputt gehen. Früher oder später jedenfalls.


    Ich hatte 2-lagiges Laminat -> Wasser hat sich zwischen dem robustem Obermaterial und der Membran gesammelt -> riesige Wasserblase zwischen den beiden Materialien als Folge.


    Baumarkt-Planen (auch Laminat, aber eben nur damit sie wasserdicht sind, keine Membran) sind zu rauh und zerkratzen den Lack.


    Ich würde daher wieder zu einer Plane mit weichem Vlies innen greifen. Die setzt aber voraus, dass die Maschine beim Abstellen sauber ist. Ansonsten hast du binnen kurzer Zeit aus dem Vlies eine Scheuereinlage gemacht...


    Schlechtester Kauf: für 20 Euro eine einfache, einlagige Plane. Das Material war zwar relativ dick, aber nicht UV-stabil. Belüftungsöffnungen oben haben Kondensat gut abgeführt wenn es wieder verdunstet ist, nach 12 Monaten bzw. einem Winter war die Plane aber an etlichen Stellen regelrecht gebrochen (nicht gerissen).


    Nachfolgemodell von dem was ich von Louis aktuell noch habe:


    https://www.louis.de/artikel/o…aube-performance/10010762


    Dort, wo die Spiegel aufliegen, habe ich einfach Schwammtücher von Innen eingenäht. Als Verstärkung - bislang hält es einigermaßen. Nicht schön aber wenn es die Lebensdauer verlängert. ;)


    Grüße, Martin

    So. Liebe Freunde des gekühlten Motorradfahrens, heute war es so weit. Zwei Monate nach der Tiger durfte auch die 21 Jahre alte BMW bei der Dekra vorbeischaufen. Die Temperatur ideal - wenn man nicht schwitzen will. 8)



    Wie bei mir üblich holte ich das Maximum heraus und so lautete der Plan für die nächste Plakette »November statt September«.



    Samstags bei der Dekra vorbei zu schauen ist immer gut. Da ist sie zwar nur 3 Stunden offen, dafür ist wenig los. Ich war der erste in der Warteschlange, ein PKW stand bereits in der Halle und durfte sich auf dem Bremsenprüfstand austoben.



    Als ich vor knapp zwei Wochen mit meinem Astra da war, hing der Zettel noch nicht? *grübel* Oder doch? Ich weiß es nicht mehr. FFP2 ist sowieso immer dabei (und in Bayern aktuell auch wieder überall beim Einkaufen Pflicht) und wenn ich in Baden-Württemberg die HU machen lasse, schadet FFP2 auch nicht.



    Abgas okay, Testfahrt auch okay. Abgesehen eventuell von der Dame, welche »Einbahnstraße« nur als grobe Empfehlung interpretiert und der Prüfer daher die Bremsen meiner BMW gleich mal so richtig testen durfte. 8)



    Nur am Vorderrad gibt es einen geringen Mangel: *pling* *pling* *pling* *pling* *pling* *plong*... *pling* *plong* *pling* ... *pling* *pling* *pling*



    Der Prüfer prüft genau, eine Speiche ist nun nicht mehr 100%ig gespannt. Die Plakette gibt es trotzdem.



    Das obligatorische Bild neben dem großen Dekra-Schild darf natürlich nicht fehlen. Diesmal mit FFP2-Maske statt schwarz-neon Buff im Gesicht. 8)



    Kann man mit FFP2-Maske unter dem Helm fahren? Ja, geht. Nur ist's blöd. :D


    Der Klapphelm drückt die Maske seitlich zusammen, daher bekommt man gut Luft. Nur wird die ganze feuchte Atemluft nach oben geleitet. Da hat selbst das Pinlock-Innenvisier aufgegeben. 8) Ich bin daher bei Regen mit leicht geöffnetem Visier nach Hause gefahren. Grüßen musste ich niemanden. Es waren nur einige Rollerfahrer unterwegs. Mutmaßlich mies gelaunt. Wer fährt auch schon bei knapp über 0°C mit einem Jethelm ohne Visier in der Stadt herum? :D


    Grüße, Martin

    Was geht: Batterie drin lassen, Mopped steht draußen. Wird 2x im Winter nachgeladen (1x Januar, 1x Februar) und springt im Frühjahr dann an.


    Oder auch: Batterie ausbauen, in der Wohnung lagern und 1x vollladen und stehen lassen. Dann einbauen und gut.


    Du hast die Wahl. ;)


    Grüße, Martin